We’re the Lords of the Stickers!
So is’ es! Nachdem die Zeitung jetzt vollendet und langsam auf dem Weg nach Spanien in den Druck ist, können wir wieder aufatmen. Also: Was tun? Den ganzen Tag in der Redaktion sitzen und kollektiv Studi, Facebook und Web.de Nachrichten beantworten. Haha, denkste! Erstmal schön den Arbeitsplatz säubern. Okay seh ich noch ein. Alle alten Termine in ne Mappe tun und so: Ordnung muss schließlich sein. Caro hat das allerdings noch wörtlicher genommen als ich. Sah gut aus als sie mit Fit und dem französischen Meister Propper erstmal den Schreibtisch und den Computer auf Hochglanz poliert hat! Ich war da irgendwie ein bisschen fauler. Nachdem also alles Blitze-Blank war, kams dann ganz dicke. Mehrere Kartons mit je 250 A4-Briefumschlägen und ein riesen Stapel Absender-Sticker standen vor uns. Im Klartext hieß das: Abesender auf die Biefe kleben. Wir bei Mediteraneum Edition machen das nämlich alles fein selber! Damit meine ich das Verschicken der Zeitungen an die deutsch- und englischsprachigen Abonenten. Und das sind 8000 Haushalte. Ja, genau. Bis Donnerstag müssen wir 8000 Briefe mit Abesender-Stickern, Briefmarken und Adressen versehen! Na wenn das mal keinen Spaß macht. Heute haben wir zu dritt immerhin schon ca. 1500 geschafft – bei insgsamt sechs Stunden praktischer Arbeit, aber gefühlten 10 000 Briefen. Achso, eintüten müssen wir die Zeitungen dann noch am Donnerstag. Das wären dann nochmal 8000 Exemplare. Naaa, irgendwer muss es ja machen. Aber ich mag mich nicht beschweren. Eine Referenz mehr im Lebenslauf: Erfahrung in internationalen Distributionsprozessen mehrsprachiger Printmedien. Uuuuuiiii, wie toll! Aber nach der anstrengenden Arbeit an der Mai-Ausgabe war das mal wieder was ohne Höchstkonzentration von 9 bis 5.
Gut, so viel dazu. Achso, ich werde auch vermehrt gefragt wies mit dem Französisch sprechen klappt. Da muss ich leider zugeben: könnte besser sein. Ich verstehe vieles relativ gut, schwer fällt mir in ner flüssigen Unterhaltung schnell die richtigen Worte zu finden. Schade eigentlich. Sollte mal kein Englisch mehr sprechen, und einfach versuchen wies so wäre mit Französisch. Aber ich kenn mich. Dazu wirds wohl nicht unbedingt kommen. Morgen Abend ist auch ne riesen Veranstaltung unserer Zeitung: how to ship your business through stormy waters. Schön verbildlicht, ge?! Ich werd aber wohl nicht hin, bin sicher kaputt vom Sticker aufkleben.
Eins noch ehe ich mich jetzt verabschiede: Wenn hier Leute unter meinem Namen Kommentare schreiben hat das selbstverständlich nichts mit meiner Meinung zu tun. Trägt aber ungemein zur Unterhaltung bei *g*. Also denn, Salut!
Zum Schluss möchte ich noch meinen guten Freund Jörg grüßen: Moin :0)
Lehrjahre sind keine Herrenjahre
Na das musste ja von dir kommen :0)…aber Recht haste! Für nen bezahlten Job würde der Spruch allerdings nicht so an meinem Ego kratzen…
Arbeiten ist nicht so deins wa
Grüße soll ich dir zurück bestellen